Frühstück
"Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stelle ich den Antrag auf" ....
So lässt sich doch aufwachen. Am Vortag noch angeraunzt worden, am frühen Morgen einen Wecker und Bauarbeiten als liebliche Stimmen vernommen. Man könnte sagen, dieser Morgen ist nicht für mich bestimmt. Wenn da nicht der warme Sonnenschein und die Küsse der Dame wären, hätte ich mich wieder unter die Decke verkrochen oder wutentbrannt ins Fitnessstudio. Nunja jetzt kochen die Eier und zur Beruhigung oder eher Belustigung wird die Mediathek nach Will am 12.06.2013 durchstöbert.
Einen schönen Tag!
fassussia am 17. Juni 13
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Perfektion
3. Versuch. Erste auf der Arbeit, dann von der Geliebten abgelenkt und jetzt soll's funktionieren:
Jeden Tag muss entschieden werden. Manches ist leicht durch Aberglauben, Ritual oder Gewohnheit und anderes, wie mein Problem gerade, ist entscheidend über das zukünftige Jahr. Entweder leide ich an Selbstüber oder -unterschätzung. Entweder wird jetzt hart gearbeitet oder später und entweder ich bin so gut, dass es jetzt bombastisch oder fatal wird und ich das Risiko eingehe. Leider gehört noch ein Rattenschwanz hinzu. Zu viel Stress bedeutet in einer Zeit, in der das Studium der Freundin am seidenen Faden baumelt oder die Diät derselben begonnen hat, dass ich mal wieder zu einer zickenden, alles übertreibenden und sentimentalen Walküre werde.
Schlussendlich darf ich mich entscheiden: Ungeheuer und eventuell (50%) Misserfolg, da nicht das Niveau des Ziels erreicht wurde oder Erfolg aber Geduld...
Wofür entscheidet sich wer?
fassussia am 14. Juni 13
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Unmotiviert
Kann nicht laufen
der Kopf schmerzt unter diesem Druck
warum der Stress?
kommt niemand stressfrei an sein Ziel?
Ist der Weg nicht das Ziel...
wenn ich das Ziel erreiche, was ist es noch wert?
Was ist zu opfern für das Ziel, die Zeit, die Leistung...
Die Leistung... ein komisches Wort.
Leistung sieht man am Ende, doch erbringt man sie auf dem Weg. Das Springen und Hüpfen, Laufen und Bewegen, Gehen und Schreiten oder doch nur Kriechen? Schleppen? Wofür? Für mich? Was bringt es mir, die Steine in den Sohlen zu fühlen oder über diese zu klettern? Bin ich schneller fühle ich mich besser? Bisher nicht. Bisher fühlte ich mich nur wie ein Versager, wie ein zu Langsamer, obwohl ich doch rannte und mir Druck machte. Doch warum, weiß ich nicht, da das Ziel doch immer noch unerreichbar ist. Die nächste Hürde ist unendlich hoch, allein sie anzugehen schmerzt und erdrückt. Doch erklimmen muss ich sie.
An ihr hochziehen und nicht nachgeben. Festhalten, klammern, hauptsache nicht fallen. Nur gerade aus. Gibt es keine Chance den andren Weg zu gehen. Mein Weg ist welcher.... Weiß, dies ist es nicht, doch welcher dann?
Wer hält mich in den Stunden? Wer gibt mir Kraft? Sind das zulässige Fragen? Habe ich schon zu viel gefragt? Gibt es einen Weg zurück oder nur vorran? Wir gehen unsere Wege, glauben, es ist richtig oder falsch. Doch was ist es wert zu schreiten?
fassussia am 13. Juni 13
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