http://www.focus.de/fotos/im-endspurt-vor-der-bundestagswahl-bleibt-das-rennen-der-parteien_mid_1383744.html
CDU/CSU: 40 %
SPD: 27 %
Grüne: 9 %
FDP: 5,5%
Linke: 8,5%
AfD: 4 %
sonstige: 6 %
Nichtwähler haben aber eigentlich auch einen Anteil bei Wahlen, nur fallen deren Stimmen nun mal nicht bei der Zusammensetzung des Bundestages ins Gewicht. Es werden immer mehr Menschen, die frustriert oder uninformiert sind oder einfach nicht wählen wollen und das Paradoxe ist, dass zum Beispiel die, die frustriert sind, weil sich nicht ändert, so viele sind, dass sie die Wahl entscheidend herumreißen könnten.
Beispielsweise 2011 sind 33,7% der wahlberechtigten Bürger Baden-Württembergs nicht wählen gegangen. Fünf Jahre zuvor waren es noch 46,6% und es wurde eine andere Landesregierung gebildet.
Herr Seehofer war letzten Montag sogar der Meinung, aufgrund von 48,7% der abgegebenen und gültigen Stimmen für seine Partei zu erklären, dass jeder zweite Bayer für die CSU sei. Faktisch ist dem ganz und gar nicht so. 35,5% der Bayern wählten nicht. Damit wählte jeder dritte Bayer CSU, wobei jeder dritte Bayer nicht wählte. Man könnte also hinstellen, dass die Nichtwähler zusammen einer Partei zum Wahlsieg verhelfen können.
fassussia am 20. September 13
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